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Daniela Arnold, Projektleiterin Nutzervertretung V-ZUG Hochhaus Zephyr West

Bauen, installieren, weiterplanen



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Während im Produktionsgebäude Zephyr Hangar aktuell die neue Oberflächentechnik einzieht, wird bereits am nächsten Bauprojekt gearbeitet: Als Teil des Technologieclusters Zug (TCZ) entsteht bis 2026 das Hochhaus Zephyr West, in dem V-ZUG Büros und Testlabors unterbringen wird.

Der Zephyr Hangar wurde 2019 fertiggestellt und seitdem Stück für Stück in Betrieb genommen. Seit März 2021 wird im 2.OG des Hangars die neue Oberflächentechnik, das neue Emaillierwerk mit TopClean Beschichtung, aufgebaut.

Ergonomisch, wirtschaftlich, nachhaltig

Auf der neuen Anlage können alle Emailteile in Losgrösse von einem Gehänge mit kurzer Durchlaufzeit, in hoher Qualität, nachverfolgbar, einschichtig und wirtschaftlich hergestellt werden. Durch die Wärmerückgewinnung kann das Gesamtsystem sehr energiesparend und ökologisch betrieben werden. Das unergonomische Aufhängen der schweren Garräume und das Umhängen werden durch Roboter übernommen. So erfolgt der Materialfluss direkt ab Muffelschweisszelle durch die ganze Anlage, welche später über ein Entkopplungspuffer direkt an die Montagelinie angeschlossen wird. Der Generalunternehmer ASIS GmbH hat in über 50 LKW’s zum Teil grosse und sperrige Anlagenteile anliefern lassen. Über die Fassadenöffnung im Süden und über den Warenlift, konnte das Material mittels Kräne ins 2. Obergeschoss transportiert werden.

Blick von der Galerie auf die ganze Anlage im Zephyr Hangar der V-ZUG AG

Blick von der Galerie auf die ganze Anlage. Die gelben Komponenten gehören zum P&F-Gehänge-Transportsystem. Stand Mai 2021.

Projektleiter Roland Häfliger freut sich: «Heute sind 95% der kompletten Anlage montiert und es stehen Anschlussarbeiten und Inbetriebnahmen bevor. Der Emailofen wird ein Herzstück der Anlage und ist mit mehreren Isolationsschichten zu einer Gesamtisolationsschicht von ca. 350mm ausgelegt. Als nächstes werden die Medien angeschlossen und die einzelnen Anlagen in Betrieb genommen. Nach der Inbetriebnahme und den Abnahmen wird die neue Oberflächentechnik voraussichtlich im Oktober 2021 den vollen Betrieb aufnehmen können.»

Planung mit Weitblick

Und auch die nächsten Schritte für den Bau des Zephyr West Gebäudes werden bereits geplant. Im Zephyr West finden Abteilungen von V-ZUG zusammen, die aktuell in verschiedensten Gebäuden auf dem aktuellen V-ZUG Gelände verstreut sind. Teilweise sind die Büros in die Jahre gekommen. Und: Es fehlt an Platz, sich weiterzuentwickeln.

Im Zephyr West sind ca. 14000 m2 neue Büro- und Laborräume geplant. Knapp 1000 m2 werden zudem genutzt, um eine neue Infrastruktur für die Berufsbildung zu schaffen. Aufgabe von Daniela Arnold, der neuen Projektleiterin seitens V-ZUG, ist nun vor allem die Planung der Innenräume mit dem Ziel, Mitarbeitende möglichst gut zu vernetzen. Ein wichtiges Arbeitsinstrument für Daniela Arnold ist die Proximity Map. «Dafür wurden alle Abteilungen gefragt, mit welchen Abteilungen sie am meisten zu tun haben», so Arnold. «Daraus haben sich nun Bedürfnisse ergeben, die wir aktuell analysieren.» Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass das Product Management mit sehr vielen anderen Abteilungen kommunizieren muss – dies soll auch räumlich erfahrbar werden. «Klar ist auch, dass es einen für alle zugänglichen IT Desk geben sollte», so Arnold. Ziel ist, dass Kommunikationswege im Zephyr West auch physisch Raum bekommen und so ein effizientes Zusammenarbeiten gefördert wird.

Daniela Arnold, Projektleiterin Nutzervertretung V-ZUG Hochhaus Zephyr West

Daniela Arnold ist Projektleiterin für die Nutzervertretung seitens V-ZUG für das Gebäude Zephyr West, das im Rahmen des Technologieclusters Zug erstellt wird.

Das Labor von V-ZUG wird im Zephyr West rund 2500 m2 besetzen. «Da wird es Platz geben für Gerätetests, für die ja ganze Gerätebatterien aufgestellt und Lebensdauer-Tests unterzogen werden», so Daniela Arnold. Das Labor gibt es bereits, es hat einen grösseren Platzbedarf. Zudem muss es 2026 geräumt werden, da das TCZ das gesamte Südareal für eine weitere Wohn- und Industrieüberbauung nutzen wird.

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Arbeitsplätze der Zukunft

Ein grosses Thema bei der Innengestaltung von Zephyr West ist die Art und Weise, wie Arbeitsplätze ausgestaltet sind. Von persönlichen Plätzen und Einzelbüros bis hin zu Shared Desks ist aktuell noch alles offen. Dabei ist aber wichtig, dass jeder Mitarbeitende seine «Heimat» haben wird. Daniela Arnold sagt, dass sie ein offenes Ohr haben möchte für die Mitarbeitenden. «Manche arbeiten gern zuhause, andere sehnen sich gerade nach der Corona-Zeit nach einem Büro mit eigenem Arbeitsplatz», erzählt sie. «Ich werde nun mit den Abteilungen in Gesprächen Bedürfnisse eruieren.» Wichtig sei, nicht auf Trends aufzuspringen – sondern zu versuchen, für V-ZUG Lösungen zu finden, die auch «langfristig gute Resultate bringen und für die Mitarbeitenden ein Gewinn sind».

Vernetzt für alle

Im Jahr 2026 soll Zephyr West bezogen werden. Rund zwei Jahre davor wird mit dem Bau begonnen. «Wir sind sportlich unterwegs», sagt Daniela Arnold. «Aber wenn der Bau denn mal steht, wird er für sehr viele Mitarbeitende eine sehr vernetzende Funktion haben. Wir können uns alle freuen.»

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