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Voltaire, Sforza und der Leuchtturm vom Bodensee



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V-ZUG hat am Bodensee den ersten eigenen Kühlschrank entwickelt. Eine Arbeit, die Jahre braucht. «Der Neue» heisst CombiCooler V4000 und ist der ganze Stolz des Teams um Projektleiter Fabian Fuchs. Zu Besuch in Arbon.

Fussballer habe er werden wollen als Bub, sagt Fabian Fuchs. Doch ein Kreuzbandriss und ein Wadenbeinbruch liessen den Traum vom Beruf auf dem Rasen platzen. Nächstes Jahr wird er Dreissig und anstatt Bälle ins Tor, bringt er Kühlschränke auf den Weg: Fuchs ist Projektleiter Neuentwicklung bei der V-ZUG Kühltechnik AG. Vor sieben Jahren hat V-ZUG das Kühlgerätegeschäft der Arbonia-Forster-Holding AG übernommen und sich in der Kühltechnologie neu positioniert. Seither entwickelt V-ZUG in Arbon eigene Kühlschränke. Der erste dieser Neuen ist der CombiCooler V4000, welcher vor einem Jahr auf den Markt kam.

Fabian Fuchs, Projektleiter Neuentwicklung

Mehrere Sprachen verstehen
Im Lebenslauf von Fabian Fuchs trifft man auf den Philosophen Voltaire. «Knowing many languages means having many keys to one lock», soll dieser gesagt haben, wenn man viele Sprachen kenne, habe man viele Schlüssel für dasselbe Schloss. Fuchs hat deren fünf. Nebst seiner Muttersprache Deutsch sind das Englisch, Kroatisch, Spanisch und Französisch. Und auch wenn er in der Bodensee-Stadt Arbon nicht alle braucht, kommt es ihm zupass, in verschiedenen Sprachen zuhause zu sein. Denn alle kommen zu ihm: Konstrukteure, Ingenieure, Designer. Fabian Fuchs muss ihre «Sprachen» verstehen und sie zu einem gemeinsamen Ziel führen. «Klassisch ist die Diskussion zwischen Konstrukteur und Designer», so Fuchs. Gut auszusehen sei wichtig, gleichzeitig müsse es rentieren. Das könne manchmal schon knifflig sein. Zumal der Designer eine besondere Position habe. «Wir wollen ja Küchen verkaufen», erklärt Fuchs, «alles aus einer Hand.» Weil er für mehrere Geräte verantwortlich sei, bringe der Designer oft andere Sichtweisen ein. «Aber wir arbeiten Hand in Hand», betont Fuchs «und das über mehrere Jahre.»

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Mit dem Kernteam zur Marktreife
Etwa beim V4000, dem ersten V-ZUG-Kühlschrank, der von Grund auf neu entwickelt wurde. «Der V4000 ist ein Leuchtturm», sagt Fabian Fuchs stolz. Ein Produkt, dessen Umsatz über den Erwartungen liegt. Am Anfang einer Neuentwicklung wird der Markt untersucht: Wo steht die Konkurrenz, was erwartet die Kundschaft, wodurch können wir uns unterscheiden? Daraus entsteht ein Pflichtenheft: Was muss das Gerät können, wie passt es zur Strategie des Unternehmens? Zuerst mache man ein Designmuster. Ohne Funktionen, darauf folgten Funktionsmuster und Prototyp. Von letzterem werden drei Stück mehrere Monate lang in privaten Haushalten getestet, in sogenannten «Customer Panels.» Dann kommt die Vorserie und schliesslich die Nullserie, das marktreife Produkt. Der Entwicklungsprozess läuft iterativ, das heisst in Schlaufen. Man präsentiert eine vorläufige Version, hinterfragt sie, verbessert sie weiter, immer wieder, bis das gewünschte Ergebnis da ist. «Beim CombiCooler haben wir bei null angefangen», erzählt Fabian Fuchs. Ihm persönlich gefalle die Wertigkeit des Geräts; die Schubladen aus Rauchglas zum Beispiel. Zuerst hätten sie die technischen Anforderungen zusammengetragen, also wie der Kältekreis sein müsse, die Innenausstattung, das Gehäuse. Damit habe man die CAD-Zeichnungen machen können. «Wir arbeiten als Kernteam», sagt Fuchs. Einem interdisziplinären Team mit Vertretern aller Fachbereiche. Eine flache Organisationsstruktur, welche neue Ansätze begünstigt. Und sie seien permanent im Austausch mit den Kollegen in Zug.

V-ZUG bleibt sich treu
Wie wird der Kühlschrank der Zukunft aussehen, wie der «Bio Robot Refrigerator», bei dem Lebensmittel in ein futuristisch anmutendes, grünes Gel gedrückt werden, um sie frisch zu halten? «Solche Studien sind faszinierend, klar», sagt Fabian Fuchs. Er sehe aber keine Tendenz zu solchen Lösungen. Worüber jetzt gesprochen werde, sei das neue Energielabel, welches im Frühling 2021 komme. Push-to-open sei auch im Trend, also dass die Kühlschranktür mit einem Fingertippen geöffnet werden kann. Nach kurzem Überlegen meint er: «Wir werden uns auf jeden Fall treu bleiben», mehr verraten könne er nicht. Er, der trotz Kreuzbandriss und Wadenbeinbruch zu einem «Ciriaco Sforza» wurde, zu einem, der die Zehn trägt. Der Anlaufstelle für die anderen im Team ist, aber statt auf dem Rasen in der Mannschaft von V-ZUG.



V-ZUG lanciert ersten eigenen Kühlschrank
Der CombiCooler V4000 ist der erste Kühlschrank , den V-ZUG von A bis Z selbst entwickelt hat. Er bildet mit drei anderen Geräten die neue CombiCooler Generation mit vollintegrierbarem Design. Moderne LED-Ausleuchtung ermöglicht beste Übersicht im Kühlraum und dank WLAN-Modul kann er als erster V-ZUG Kühlschrank in einem digitalen Zuhause integriert werden. Das sind seine Features:

  • PureCool: Einzigartiger Kühlkreislauf mit hoher Energieeffizienz (Stufe A+++ -10)
  • ClimateControl: Lebensmittel bleiben länger frisch dank minimalen Temperaturunterschieden, verhindert Eiskristalle
  • MonoFridge: In Stunden aus dem Gefrierfach einen normalen Kühlraum machen
  • NoFrost: Kein Abtauen des Gefrierfachs mehr notwendig
  • ClickShelf: Tablare kinderleicht verstellen und einklicken
  • SilentPlus: Reduzierte Geräusche (leicht erhöhter Stromverbrauch)


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4 Kommentare

  • Ralph Buser - 12. August 2020 15:11

    Sehr guter Beitrag. Bravo!

    Antworten

    • V-ZUG Redaktion - Sandra - 12. August 2020 16:04

      Vielen Dank für das Feedback!
      Ihr V-ZUG-Team

  • Nik - 14. August 2020 8:14

    Toll gemacht 👍 weiter so ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Antworten

    • V-ZUG Redaktion - Sandra - 14. August 2020 9:19

      Vielen Dank für das Feedback!
      Ihr V-ZUG-Team

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