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«Wir haben ein neues Zuhause für unsere Firma gebaut»



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Björn Weiss koordiniert Pläne, Termine, Kosten, kommuniziert mit Architekten, Ämtern und Arbeitenden. Der Projektleiter hat den Überblick über den Neubau der V-ZUG Kühltechnik AG in Sulgen, genauso wie ein Auge für Details.

An Björn Weiss kommt in Sulgen keiner vorbei. Der Projektleiter Neubau hat sein provisorisches Büro im geplanten Empfangsbereich eingerichtet. Hier ist die Schaltzentrale, hier hat der 35-Jährige die Übersicht über Besucher genauso wie über das gesamte Bauprojekt: Ein 20‘000 Quadratmeter grosses Produktionswerk mit Bürotrakt. «Ich schätze es sehr, dass die Firma mir dieses Vertrauen gegeben hat», sagt der gelernte Polymechaniker und Betriebstechniker. Seit sechs Jahren ist er bei der V-ZUG Kühltechnik AG tätig, zuletzt im Industrial Engineering, und macht berufsbegleitend einen Master in Management.

Björn Weiss, Projektleiter Neubau Sulgen

Björn Weiss, Projektleiter Neubau Sulgen

Produktionslayout für einen optimalen Wertstrom

Auf seinem Schreibtisch stehen zwei grosse Monitore. Auf dem einen ruft der Projektleiter einen Grundriss des Areals auf. Das Produktionslayout wurde auf die Fläche, ein schmal zulaufendes Trapez, ausgerichtet: Nah an der Zufahrtstrasse sind Produktion und Lager, hinten die Verwaltung. «Wir setzen auf kurze Wege. Priorität haben ein intelligenter Verkehrsfluss und ein optimaler Wertstrom», so Björn Weiss.
Mit ein paar Klicks zeigt er auf dem zweiten Bildschirm, was auf der grünen Wiese innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren entstanden ist: Das Werk Sulgen im Zeitraffer. Die Fabrik wurde mit Fachplanern für Elektro, Heizung, Klima, Lüftung, Ton und Statik nach firmeneigenen Bedürfnissen designt. Mit Architekten, Generalunternehmer, Ämtern, Gemeinde und Nachbarn wurde die Grundlagen dafür geschaffen. Die Fäden laufen alle bei Björn Weiss zusammen. «Ja, ich bringe alle zusammen, ich koordiniere die Schnittstellen und begleite unsere Projektleiter», lächelt er. Dies umfasst selbstverständlich auch die interne Kommunikation. «Wir haben uns gefragt: Wie wollen wir heute und wie wollen wir morgen arbeiten?» Dafür hat er die Vorstellung der Arbeitenden genauso abgeholt wie die Visionen der Geschäftsleitung.

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Sicherheit und Flexibilität für die Zukunft

Diese Vision, die Flexibilität für die Zukunft, war eine der treibenden Kräfte für den Neubau. Das Unternehmen muss am Markt aktuell bleiben, muss rasch reagieren können. Während Björn Weiss durch die grosse Halle führt, weist er auf die eng angebrachten Ethernet Buchsen hin: «Eine gute Netzwerkabdeckung haben wir bereits. Wir sind vorbereitet, falls wir etwa einmal auf ein fahrerloses Transportsystem oder andere innovative Technologien setzen.» Die Halle selbst wurde mit neuer Isolation und Materialtechnik in Leichtbauweise erstellt. Ein moderner Bau, effizient und präzise ausgeführt. Das hätte ihm auch sein Vater, ein pensionierter Architekt, bestätigt. Der Sohn freut sich über dieses Experten-Lob. Und zeigt gleich auf weitere Details: Die individuell ansteuerbaren Lichtschalter etwa und die Tore beim separaten Warenein- und -ausgang, die der Klimaregulierung dienen. Oder auch die vier grossen Tanks und eine abgesperrte Aussentankstelle für verschiedene gasförmige Rohstoffe für den Polyurethanschaum, alle mit Auffangbecken. «Unsere Sicherheitsmassnahmen übertreffen die kantonalen Vorgaben. Arbeitsplatz- und Umweltsicherheit sind uns sehr wichtig.»

«Unsere Sicherheitsmassnahmen übertreffen die kantonalen Vorgaben. Arbeitsplatz- und Umweltsicherheit sind uns sehr wichtig.»

Björn Weiss, Projektleiter

Eine CO2-neutrale Produktion

Nachhaltigkeit, ein kleiner ökologischer Fussabdruck, ist ein erklärtes Ziel der V-ZUG Kühltechnik AG. Auf dem Fabrikdach produziert eine Photovoltaikanlage erneuerbaren Strom. Ein Grundwasserbrunnen mit Wärmepumpe dient dazu, die Gebäude zu temperieren. Eine Klimaanlage gibt es nicht. Björn Weiss hebt den Kopf zur Decke: «Mit den Deckenstrahlplatten können wir Wasser durchfliessen lassen und so Temperaturspitzen brechen.» Eine zusätzliche Gasheizung kann Minustemperaturen ausgleichen. «Wir werden CO2-neutral produzieren. Wegen der Gasheizung, die bei längeren Kälteperioden zum Einsatz kommt, wird es nicht ohne Kompensation gehen.» Man merkt, wie gerne er das Klimaziel ohne Kompensationsmassnahmen erreicht hätte.

Die berufliche Bau-Projektleitung hat Björn Weiss auch privat zu einem Umbau inspiriert: Im Dachstock seines Wohnhauses in Mauren hat er ein isoliertes Zimmer eingebaut: Ein Räucher- und Trocknungszimmer. Der Thurgauer stellt leidenschaftlich gerne eigene Salami, Würste, Speck und Trockenschinken her. Was er in der Küche häckselt, pökelt und würzt, wird danach im Estrich geräuchert und je nach Produkt sogar monatelang ausgereift.
Etwas Zeit und Geduld braucht es auch noch in der neuen Fabrik. Die meisten seiner Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen werden erst per Ende 2021 umziehen. Schon heute nimmt er sie mit auf die Reise vom bestehenden Standort Arbon nach Sulgen. Er lädt die Mitarbeitenden zur Besichtigung, diskutiert mit ihnen ihre Arbeitsplatz-Ideen. «Wir haben ein neues Zuhause für unsere Firma gebaut, das macht mich stolz.» Das Schönste aber sei für ihn, wenn er ihr Interesse sieht und ihre Vorfreude spürt. «Wir bauen hier für uns und unsere Zukunft.»
Sobald alle Anlagen in Sulgen voll in Betrieb sind, hat er seinen Job abgeschlossen. – An Björn Weiss wird man bei der V-ZUG Kühltechnik AG aber bestimmt auch im kommenden Jahr nicht vorbeikommen.

Mehr erfahren:

Nachhaltigkeit in der V-ZUG

Typische Schweizer Werte auch in der Produktion

 


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