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Sonja Haucke und Janika Merz, Anwendungstechnik V-ZUG AG

„Wir hätten uns nicht vorgestellt, dass die Prozesse so komplex sind“



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Wie gelingt das perfekte Garergebnis? Sonja Haucke und Janika Merz aus der Anwendungstechnik kennen die Parameter hinter den Anwendungen.

Es gibt Tage, an denen muss Sonja Haucke den Portier bitten, bei Rauchalarm im Labor der Anwendungstechnik nicht die Feuerwehr zu rufen. Etwa, wenn es beim Grillversuch mit unzähligen Poulets riecht und qualmt. Auch anderes testet die Lebensmittelgruppe: Unmengen von Brokkoli, umgerechnet mehrere Fussballfelder Apfelwähe oder auch mal 24 Gratins an einem Tag. Bis die optimale Bräunungsverteilung in allen Modellen entwickelt ist, müssen wiederum Hunderte Small Cakes in den Ofen. Bei der Entwicklung der Automatikprogramme müssen diese manchmal von A bis Z durchlaufen, auch wenn man absehen kann, dass das Gargut misslingt. „Ich sehe noch das Gesicht des Rezeptekochs vor mir, während er beobachtet, wie sein Brot kohleschwarz wird“, schmunzelt die Gruppenleiterin Entwicklung Anwendungstechnik.

Dem perfekten Garprozess auf der Spur

„Nun, wir sind dankbar, wenn wir hinüber gehen und beim Auswerten von Znüni und Zvieri aushelfen können“, freut sich Janika Merz über die Nahrungsmitteltests. Das Labor der Techniker liegt auf der anderen Seite des Gangs. Auch hier kann es schon mal streng riechen, etwa wenn für Pyrolyse-Tests Bratfettlösung eingebrannt wird. An den verkabelten Geräten werden unter anderem Sicherheits-, Temperatur- oder Energiemessungen durchgeführt. Es werden Bauteile geprüft und Prozesse entwickelt. Es geht um Fragen wie: Ist die Dichtung wirklich dicht? Wo strömt die Luft durch? Wie schaffen wir es, dass Elektronikteile nicht überhitzen? Ist der Türgriff ergonomisch gestaltet? Wieviel Druck braucht die Türe mit AutoDoor, damit sie automatisch schliesst? Und natürlich: Wie laufen die perfekten Garprozesse ab?

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Lebensmitteltechnologie und Technik Hand in Hand

Dafür arbeiten die beiden leitenden Ingenieurinnen und ihre Teams Hand in Hand. Sonja Haucke im Bereich Lebensmitteltechnologie. Janika Merz in der technischen Gruppe als Entwicklungsingenieurin Backofen/Steamer. Ein Ansatz für die Analyse der idealen Prozesskette kann vom Lebensmittel aus gehen: Ist beispielsweise die Apfelwähe zu dunkel, die Äpfel verkocht? Daraus könnte man schliessen, dass es zu wenig oder zu viel Feuchtigkeit hat. Dann untersucht die Technik, ob es die Leistung reduzieren oder für trockeneres Klima sorgen muss. So müssen die Prozesse hinter jeder Anwendung, Phase für Phase optimiert, alle Parameter definiert und durchprogrammiert werden. „Bevor wir zu V-ZUG kamen, hätten wir uns nie vorgestellt, dass die Prozesse so komplex sind“, lachen die beiden.
Sonja Haucke arbeitet seit viereinhalb Jahren bei der V-ZUG AG. Von ihrem Wohnort Bern pendelt die zweifache Mutter nach Zug. Janika Merz wohnt mit ihrem Partner in Cham. Seit fünfeinhalb Jahren ist sie im Unternehmen tätig. Für die neuste Gerätegeneration haben die Teams der beiden Anwendungen wie Sabbat-Modus, Reinigungsprogramme für Chromstahlgeräte sowie AutoDoor neu entwickelt. Und sie haben Betriebsarten wie GarAutomatik, EasyCook, Zartgaren, Profi-Backen, Vacuisine oder Regenerieren auf eine neue Ebene gebracht.

Sonja Haucke und Janika Merz, Anwendungstechnik V-ZUG AG

Sonja Haucke und Janika Merz, Anwendungstechnik

Innovatives Bedienkonzept mit neuer Struktur

Eine grosse Herausforderung bei der Excellence Line war das innovative Bedienkonzept mit neuer Prozessstruktur und Softwareplattform. „Wir haben das Prozess-Know-how und Wissen, welche Information wir dem Nutzer an welcher Stelle zur Verfügung stellen“, erklärt Sonja Haucke. Nur laufen die Prozesse nicht immer identisch. Während beim Zartgaren zum Beispiel die Kerntemperatur verstellt werden kann, wird sie bei Vacuisine nur angezeigt. „Wir mussten eine Logik aufbauen, was auf der grafischen Benutzeroberfläche sichtbar ist. Damit die Nutzer das Gerät einfach und intuitiv bedienen können“, ergänzt Kollegin Janika Merz. „Dafür muss man die komplette Bandbreite der Anwendungen stets im Kopf haben.“ Also wissen, wo laufen die Prozesse gleichförmig, wo gibt es Ausnahmen. „Die Kunst ist es, die Bedienung einerseits einheitlich zu gestalten und andererseits die Möglichkeit zu bieten, möglichst viel einzustellen.“

Adaptiert auf die grosse Gerätevarianz

Nicht unterschätzen dürfe man zudem die riesige Gerätevarianz der Excellence Line, so die 33-Jährige. Auf allen Modellen aller Höhen und Grössen, aller Komfortstufen, aus Chromstahl und Emaille, wird jede Anwendung adaptiert. Nur so kann man die optimalen Einstellungen vorgeben. Als Beispiel die gespeicherten Rezepte: Diese werden von der GourmetAcademy kreiert und vom Team Lebensmitteltechnologie nachgekocht. Dabei werden sie mit viel Aufwand an jeden Gerätetyp angepasst und mehrere Male zubereitet, bis es auf allen Geräten stimmt. „Dafür versprechen wir bei diesen eine Gelinggarantie“, freut sich Sonja Haucke.
Auch wenn sie sich täglich bei der Arbeit mit Garen, Dämpfen, Backen auseinandersetzen, stehen beide Frauen privat gerne in der Küche. In ihrer Mietwohnung gebe es leider kein V-ZUG Gerät, bedauert die 46jährige Lebensmittelingenieurin. Sich eines anzuschaffen, wäre ein nächster Schritt. Vorerst macht Sonja Haucke in ihrer Freizeit eher kleine und schnelle Bewegungen: Stepptanz ist ihr grosses Hobby. Janika Merz hat sich bereits einen V-ZUG Combi-Steamer gekauft. „Regenerieren hat mein Leben verändert“, schwärmt sie. Am Wochenende kocht sie verschiedene Gerichte vor. Wenn sie diese dann unter der Woche regeneriere, schmecke es wie frisch gekocht. Und so bleibe ihr erst noch mehr Zeit fürs Yoga.

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Sonja Haucke

Sonja Haucke, Gruppenleiterin Entwicklung Anwendungstechnik V-ZUG AG

Sonja Haucke, Gruppenleiterin Entwicklung Anwendungstechnik


Janika Merz

Janika Merz, Entwicklungsingenieurin Backofen/Steamer

Janika Merz, Entwicklungsingenieurin Backofen/Steamer


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2 Kommentare

  • Stiefel Bettina und Walter - 3. September 2021 20:47

    Guten Tag liebes V-Zug Team, wir haben seit einem knappen Jahr einen neuen Steamer. Grundsätzlich sind wir genau so zufrieden wie mit dem alten. Wir fragen uns nur, warum der neue Steamer nach dem Betrieb noch einen ziemlichen Lärm verursacht. Wir hatten das beim alten nicht und denken, dass die neueren Technologien eigentlich ja noch kundenfreundlicher sein sollten, sprich leiser.
    Besten Dank für Ihre Antwort im Voraus.
    Bettina und Walter Stiefel (Greifensee)

    Antworten

    • V-ZUG Redaktion - 9. September 2021 16:17

      Sehr geehrte Frau Stiefel und Herr Stiefel, danke für Ihren Kommentar. Am Ende des Programmes beginnt folgender Prozess: Die Pumpe pumpt das Wasser wieder zurück in den Behälter, zusätzlich startet auch der komplette Abkühlungsprozess, das diverse Komponenten vom Gerät in Bewegung setzt. Die zu hörenden Geräusche am Ende vom Programm sind daher normal. Sollte der Geräuschpegel zu hoch sein und eine normale Konversation behindern, bitten wir Sie unseren Kundendienst Service zu kontaktieren, der das Gerät überprüft.
      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse, Ihr V-ZUG Team

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