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12 gute Taten gegen Food Waste



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Food Waste ist ein Problem! In der Schweiz geht ein Drittel aller produzierter Esswaren verloren. Spitzenreiter sind Frischgemüse, Kartoffeln und Brot mit Wegwerfquoten von 63, 61 und 56 Prozent. Am meisten verschwendet wird in den privaten Haushalten. Quelle: foodwaste.ch. Helfen Sie mit, die Food Waste Quote zu senken, in dem Sie zu folgenden Taten schreiten.

TIPP 1 – Führen Sie Buch über Ihre Abfälle

Chefkoch Reto Vögeli und sein Team vom Hotel Belvoir in Rüschlikon haben im Rahmen eines Pilotprojekts von United Against Waste während eines Monats eine detaillierte Analyse der Essensabfälle durchgeführt. Aufgrund der laufenden detaillierten Analyse wusste man sofort, wo man ansetzen konnte, so Vögeli. Jeder Mitarbeiter wusste jeweils am Abend sehr konkret, was da alles im Eimer gelandet ist und was das kostet. Die Sensibilisierung ist der Schlüssel. Man beginnt sich selber zu hinterfragen. Das Resultat: Das Hotel produzierte in der Testzeit ein Drittel weniger Lebensmittelabfälle.

Eigentlich verschwenderisch schön: der Ausblick vom Hotel Belvoir in Rüschlikon.

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Tipp 2 – Üben Sie Toleranz beim Kauf

Ob bei Früchten oder Gemüse, unser überkritisches Konsumentenauge kauft mit. Der Handel erlässt in der Folge Qualitätsnormen, die zu sehr auf Äusserlichkeiten ausgelegt sind. Äpfel etwa, die zu klein oder unförmig sind, werden aussortiert. Hier können wir alle durch weniger wählerisches Zugreifen einen Beitrag leisten.

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Tipp 3 – Kochen Sie nach Plan

Reto Vögeli rät:

Kochen Sie nach Plan! Das heisst, erstellen Sie auch für zuhause einen Essensplan und setzen Sie dabei bewusst Lücken zur Verwendung von Essensresten. Pläne haben auch den Vorteil, dass Sie nicht wild drauflos kaufen sondern nur das einkaufen, was Sie auch wirklich benötigen. Sie haben dadurch weniger lange Lagerzeiten der Lebensmittel und sie werden dadurch weniger schlecht.


Tipp 4 – Erstellen Sie Rezepte

Reto Vögeli sagt:

“Wägen Sie die Produkte ab. Wie viel Gramm Spaghetti muss ich für meine Familie kochen, ohne dass was übrig bleibt und dennoch alle satt sind? Für Spaghetti sind das ungefähr 100 g pro Person.”


Tipp 5 – Achten Sie auf die richtige Lagerung

Stellen Sie den Kühlschrank auf die richtige Temperatur ein. Decken Sie die Lebensmittel immer sauber zu oder packen sie diese gut ein. Die gute Ordnung im Kühlschrank erleichtert die Übersicht der Lebensmittel: was soll bald zubereitet und gegessen werden? Moderne Qualitätskühlschränke verfügen heute über gutes Licht und Spezialfächer für besonders häufig gelagerte Esswaren. Äpfel beispielsweise. Sie reifen nach dem Pflücken weiter. In der FreshControl-Zone mit Temperaturen knapp über 0°C und hoher Feuchtigkeit fallen die Äpfel in eine Art Dornröschenschlaf und bleiben so bedeutend länger frisch. Auch bei Fleisch, Fisch, Geflügel und Wurstwaren optimiert die Zone die Haltbarkeit, in dem eine niedrige Feuchtigkeit eingestellt wird.

Ein Beitrag mit Tipps zur optimalen Beladung Ihres Kühlschranks

Ein Beitrag mit Tipps zur optimalen Lagerung von Schweizer Äpfeln

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Produkttipp: Kühlschränke mit unterschiedliche Kühlzonen


Tipp 6 – Fragen Sie Ihren Bäcker oder Konditor

Tipp von Reto Vögeli:

“In Privathaushalten hat man immer Brot, das alt wird und weggeschmissen werden muss. Fragen Sie doch mal Ihren Bäcker, ob er Ihnen halbgebackene Brötchen machen kann und frieren Sie diese ein. Die können Sie nach Bedarf aufbacken.”

Fürs täglich Brot wie vom Bäcker sind unsere Combi-Steamer mit dem Programm Profi-Backen ausgerüstet. Die Betriebsart ist eine Kombination von Dampf und Heissluft. Sie ist u.a. perfekt für alle Hefebackwaren. Brot und Brötchen gehen schön auf, erhalten eine appetitliche glänzende Kruste und bleiben länger frisch.

So viel Werbung darf sein:

Produkttipp: Das Programm Profi-Backen

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Tipp 7 – Wärmen Sie auf

Andreas Caminada hat für sich zuhause die Suppe wiederentdeckt:

“Das ist der perfekte Einstieg ins Kochen. Und man kann Suppen aufwärmen, sie schmecken auch ein zweites Mal sehr gut.” (Schweiz am Sonntag, 11.10.14)

Was dem erfolgreichsten Schweizer Koch und V-ZUG Ambassador Recht ist, sollte auch uns Normalos gut sein: Aufwärmen! Mit etwas Fantasie und technischer Raffinesse erzielen Sie super Resultate.

All unsere V-ZUG Combi-Steamer sind mit einer RegenierAutomatik ausgerüstet. Damit können Lebensmittel ohne Einstellen von Betriebsart, Temperatur und Dauer erwärmt werden. Menge und Form des Garguts werden erkannt und die Regenerierdauer sowie das Garraumklima individuell und automatisch dem Gargut angepasst. Entscheidend ist der Feuchtigkeitsgrad während des Garprozesses. Zur Auswahl stehen zwei Anwendungen. „Regenerieren feucht“ ist die Anwendung für Lebensmittel, die nicht austrocknen sollen wie Gemüse, Fleisch oder Teigwaren. „Regenieren knusprig“ ist die Anwendung für Lebensmittel, die wir gerne knusprig geniessen, also Leckereien wie Pizza, Wähe, Apérogebäck.

Produkttipp: Die V-ZUG RegenierAutomatik


Tipp 8 – Zaubern Sie was aus dem Kühlschrank

Martin Auf der Maur, V-ZUG Chefkoch und Leiter Ausstellung ZUGORAMA, verriet uns anlässlich des Apfeltags 2015 folgendes Rezept: Älplermagronen mit Schweizer Äpfeln! Man nehme rohe Teigwaren und schaut, was im Kühlschrank Verwertbares vorhanden ist: Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch. Das ganze mit den Teigwaren mischen, vielleicht ist noch Speck oder Schinken da zum Reinmischen, dann ausreichend Flüssigkeit zugeben, Bouillon oder Rahm, ein wenig Käse dazu und dann ab in den Steamer und mit Heissluft beschwaden. Und dazu natürlich ein paar Apfelschnitze, falls vorhanden Apfelsaft oder Wasser mit Honig. Das gibt dann eine Art Älplermagronen mit Apfelschnitzen. Das ist jetzt eine spontane Alltagskreation, einfach zubereitet in unserem Combi-Steamer. Das Coole ist, dass die Teigwaren nicht vorgekocht werden müssen. Mit der Flüssigkeit werden die Teigwaren mit der Kombination Heissluft und Beschwaden gar.

Rezepttipp: Älplermagronen mit Apfelschnitzen

Unser V-ZUG Koch und Leiter ZUGORAMA in Zug, Martin Auf der Maur, bei der Zubereitung von Älplermagronen und anderen Apfelgerichten. Die Sequenz mit den Älplermagronen startet nach 1:45 Minuten im Video.


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Tipp 9 – Legen Sie Vorräte an

Saisonales Kochen ist en vogue und sinnvoll. Deshalb arbeiten Köche in den Wintermonaten mit Essenzen und Selbsteingemachtem. Auch das traditionelle „Einmachen“ also eine Möglichkeit, vermeintlich überzähligen Lebensmittel ein zweites Leben einzuhauchen. Konfitüre beispielsweise. Hier ein paar Vorschläge für Eingemachtes…

 


Tipp 10 – Vakuumieren Sie unverarbeitete und bereits gekochte Zutaten

Das Vakuumieren von Speisen eignet sich hervorragend zur Aufbewahrung von Lebensmitteln: Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden können vakuumverpackte Lebensmittel besser und länger aufbewahrt werden – egal, ob roh oder bereits gekocht.

Die Vakuumierschublade dient Ihnen im Alltag gleich mehrfach: Zum einen lassen sich unverarbeitete wie auch bereits gekochte Zutaten zur Aufbewahrung vakuumieren. Zum anderen können Sie Ihre Gerichte vakuumversiegelt in Ihrem Combi-Steamer garen. Sous-vide – oder bei V-­ZUG Vacuisine – nennt sich diese Zubereitungsmethode, bei der Speisen in Vakuumierbeuteln bei niedrigen Temperaturen langsam garen.

Produkttipp: Die V-ZUG Vakuumierschublade


Tipp 11 – Befolgen Sie diese zwei Grossmutterrezepte

Gibt es eine Art Grossmutterrezept im Kampf gegen Food Waste? Zwei sogar! Gehen Sie gesättigt einkaufen und essen Sie den Teller leer. Dazu haben wir jetzt auch keinen Produkttipp, stattdessen appellieren wir an den gesunden Ernährungsverstand;)


Tipp 12 – Verwerten Sie vom Blatt bis zur Wurzel

Esther Kern, Foodjournalistin und Chefredaktorin von waskochen.ch, schreibt:

“Wegwerfen? Wäre schade.“

Bei Esther Kern werden Randenblätter zur Suppeneinlage und Löwenzahnwurzeln zu Kaffee. Mit ihrem Projekt «Leaf to Root» schafft sie eine ganz neue Gemüseküche. Ihre Verbündeten: ein grosser Kühlschrank und viel Kreativität. Esther Kern braucht in ihrem Kühlschrank mehr Platz als andere Leute. Denn alles, was man beim Gemüse sonst gerne wegwirft, bewahrt sie auf: Stängel. Blätter. «Leaf to Root» heisst die Aktion, bei der sie zusammen mit Spitzenköchen zeigt, wie man Gemüse vom Blatt bis zur Wurzel verwerten kann.

Nach Monaten des Rezepttestens hat sie reichlich Tipps parat. So weiss sie etwa, dass Blätter den Saft aus Gemüseknollen ziehen. Ergo halten Radiesli & Co. im Kühlschrank länger, wenn man die Blätter entfernt – und am besten sofort verspeist.

“Radiesliblätter ergeben einen tollen Salat und Randenblätter kann man in der Suppe mitkochen, Kohlrabiblätter dünsten und die Stängel pickeln.”

Esther Kern ist Stammgast auf dem Wochenmarkt und pflegt mit Leidenschaft ihren eigenen Obst- und Gemüsegarten. «Darum weiss ich die genau temperierten Schubladen meines Kühlschranks so sehr zu schätzen», erklärt sie. «Darin hält ein Salat locker eine Woche.”

Lesetipp: “Viele Dinge, die im Abfall landen, schmecken fantastisch.”


Schreiten wir also gemeinsam zur Tat, in dem wir bewusster Lebensmittel kaufen, zubereiten und konsumieren. Von V-ZUG bleiben wir dran, in dem wir einerseits mit Innovationen beitragen aber auch mit Reportagen wie dieser, die hoffentlich auch Ihnen den einen oder anderen Impuls liefern konnte.

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1 Kommentar

  • Danielle Cesarov-Zaugg - 18. Juli 2016 20:39

    Brot kann gleich,wenn man es nicht verzehrt, in Scheiben geschnitten und eingefroren werden. Bei Bedarf dann im Toaster auftauen und fast wie frisch geniessen.
    Vor allem bei kleinen Haushalten zu empfehlen.

    Antworten

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