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Energyday 18 – Was hinter energieeffizientem Waschen steckt



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Immer dann, wenn wir die Uhren auf Winterzeit umstellen, widmen wir uns auch dem Thema Energie. Am Energyday, dem nationalen Stromspartag im Haushalt, engagieren sich seit 2006 jedes Jahr namhafte Firmen und Organisationen, um gemeinsam den Stromverbrauch zu senken.

Haushaltsgeräte haben einen bedeutenden Anteil am täglichen Energie- und Wasserverbrauch. Deshalb unterstützen wir Menschen, denen ein verantwortungsvoller Lebensstil wichtig ist, mit energieeffizienten Geräten. Susanne Machau, Spezialistin Verfahrens- und Anwendungstechnik Waschen, erklärt im Gespräch, wie die Energieeffizienz bei Waschmaschinen gewährleistet wird.

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Susanne Machau, Spezialistin Verfahrens- und Anwendungstechnik Waschen

Frau Machau, wie wird die Energieeffizienz einer Waschmaschine im Labor gemessen?

Susanne Machau: Die Energieeffizienz ist ein Wert, welcher von verschiedenen Faktoren wie Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Schleuderwirkung und der Waschwirkung abhängt. Nur die Summe dieser einzelnen Komponenten lässt uns eine Aussage über die Energieeffizienz einer Waschmaschine machen. Um diese zu testen, müssen wir standardisierte Messverfahren durchführen.

„Die Energieeffizienz ist ein Wert, welcher von verschiedenen Faktoren wie Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Schleuderwirkung und der Waschwirkung abhängt.“

Wie gestaltet sich ein solches Messverfahren?

In jedem Labor, das gemäss Norm testet, ist ein Wascator als Referenzgerät im Einsatz. Wir führen alle Tests in diesem Gerät und in unserem Gerät parallel durch. Dabei ist klar definiert, wie viele Leinentücher, Handtücher und Kissenbezüge in welcher Reihenfolge in die Maschine kommen.

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Test- und Messgeräte, V-ZUG AG

Energyday18 Wascator Referenz Messgerät blogvzug.com

Wascator, Referenzgerät

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder Handgriff muss also exakt nach dem offiziellen Prüfverfahren durchgeführt werden?

Genau. Dies ist für die Reproduzierbarkeit und somit die Vergleichbarkeit der Resultate notwendig. Die Norm gibt jedes Detail vor: Es ist zum Beispiel definiert, wie neu oder alt die Wäsche sein muss und welches Anfangsgewicht diese hat. Natürlich ist auch das Waschmittel und die Dosierung genau bestimmt.

Kommt die Wäsche immer sauber in die Maschine oder wird sie extra vorher verschmutzt?

Um die Waschwirkung zu testen, müssen wir natürlich verschiedene Verschmutzungsgrade testen. Auch diese sind normiert: Spezielle Teststreifen enthalten Verschmutzungen von Hautfett, Russ, Kakao, Blut und Rotwein. Diese Streifen werden genau nach Vorgabe auf die Textilien genäht und mitgewaschen.

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Mit welchem Waschprogramm werden die Tests durchgeführt?

Gemäss dem Energylabel muss ein Gerät mit einer Beladung von 8kg in drei Programmkombinationen getestet werden: 60 Grad bei voller Beladung, 60 Grad mit halber Beladung und 40 Grad mit halber Beladung.

Und wann gilt der Test als bestanden?

Unsere Maschine muss mindestens 3 Prozent besser sein in der Waschwirkung als der Wascator. Nur dann darf die Waschmaschine auf den Markt.

Wo liegen die grössten Herausforderungen bei diesen Messverfahren?

Das knifflige liegt im Zusammenspiel der Faktoren. Um eine gute Energieeffizienzklasse zu erreichen, darf ein Programm nur wenig Energie verbrauchen. Für eine gute Waschleistung braucht man jedoch generell viel Energie. Die Lösung liegt dann meistens darin, die Programmdauer bei niedrigerer Temperatur zu verlängern oder eine Wärmepumpe für das Aufheizen des Wassers zu verwenden.

Wie weiss der Kunde, welches Programm am energieeffizientesten ist?

Hier hilft das Symbol mit dem Wegweiser. Diese Taste führt automatisch den energieeffizientesten Waschgang durch. Natürlich muss der Kunde beachten, dass dieses Programm nur für normale Buntwäsche geeignet ist.

„…oft fehlt auch das Verständnis dafür, dass ein längeres Programm weniger Energie verbraucht…“

Wird dieses Programm oft genutzt?

Laut Studien der EU leider nicht. Das liegt vor allem an der langen Dauer des Deklarationsprogramms. Die meisten Nutzer wollen schnelle Programme oder oft fehlt auch das Verständnis dafür, dass ein längeres Programm weniger Energie verbraucht. Immer noch viele Nutzer gehen irrtümlich davon aus, dass eine lange Programmdauer auch einen hohen Energieverbrauch mit sich zieht. Hier müssen wir noch mehr Missionier Arbeit leisten und dem Nutzer klar veranschaulichen, dass längere Programme mit tieferen Temperaturen die energieeffizientesten Lösungen sind.

Vielen Dank für das Interview!


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Sparsam waschen mit V-ZUG

Das EcoManagement von V-ZUG ermöglicht es Ihnen, den Energie und Wasserverbrauch Ihrer Waschmaschine, sowie vor dem Waschen eine Prognose über den Verbrauch anzuzeigen: Mit der Eco-Taste, die zusätzlich zu jedem Programm hinzugewählt werden kann, dauert das Programm zwar etwas länger, verbraucht dafür weniger Energie. Hier erfahren Sie mehr dazu.


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