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Ungebetene Gäste für Allergiker



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Wirkungsvollstes Mittel im Kampf gegen Allergien ist die Prävention. Im Interview mit Karin Stadler, Expertin von aha! Allergiezentrum Schweiz, erhalten Sie nützliche Hinweise im Kampf gegen die unterschiedlichen Allergiearten. V-ZUG ist Kooperationspartner der Stiftung aha! Weil auch Waschmaschinen und Wäschetrockner mit Hygiene-Programmen wertvolle Präventionsarbeit leisten können.

Milbenkot, Pollen und Waschmittelrückstände in Betten und an Kleidern sind für Allergikerinnen und Allergiker eine Plage. Unzählige Milben leben in unseren Betten und ernähren sich von Hautschuppen. Dabei produzieren sie Abertausende allergieauslösende Kotbällchen.
Nicht zu reden von den Millionen Pollen, die sich in Kleidern und Haaren verfangen und durch offene Fenster in die Wohnräume dringen. Leider liefern auch die über alles geliebten Hunde und Katzen Allergiestoffe für unliebsame Reaktionen. Was es mit Allergien auf sich hat und was Linderung schafft, erfahren Sie im exklusiven V-ZUG-Interview mit Karin Stalder, Projektleiterin und Beraterin von aha! Allergiezentrum Schweiz. V-ZUG ist Kooperationspartner der Stiftung aha!aha-logo_4c

Karin Stalder über Allergien

Was macht bestimmte Menschen besonders anfällig für Allergien?

Einige Personen haben eine genetische Veranlagung, so dass sie eher zu Allergien neigen als Personen ohne diese Veranlagung. Deshalb haben Menschen ein höheres Allergierisiko, wenn Eltern oder Geschwister Allergien haben.

Was geschieht im Körper während einer allergischen Reaktion?

Als erstes geschieht im Körper eine sogenannte Sensibilisierung. Dabei beginnt der Körper aufgrund seiner Veranlagung gegen gewisse Stoffe aus der Umwelt Antikörper zu bilden. Kommt der Mensch nun erneut mit dem auslösenden Stoff in Kontakt, wird dieser von den Antikörpern erkannt. Daraufhin schütten Mastzellen im Immunsystem verschiedene Botenstoffe aus, z.B. das Histamin. Histamin führt dann zu einer Entzündungsreaktion in bestimmtem Organen. Diese Entzündung nehmen wir wahr als juckende und gerötete Augen, laufende Nase oder chronischer Husten.

Gibt es tatsächlich, wie häufig zu lesen ist, immer mehr Allergiker?

Die Zahl der Allergiker hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Mittlerweile ist die Zunahme etwas abgeflacht.

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Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe dafür?

Die Gründe sind sehr vielfältig. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiss man, dass unser Lebensstil einen wesentlichen Einfluss auf die Allergieentwicklung hat. Unser hygienischer Lebensstil führt dazu, dass das Immunsystem zu wenig stark beschäftigt ist mit der Abwehr von Viren, Parasiten und Bakterien. Folge davon ist, dass an sich harmlose Stoffe, z.B. Pollen- oder Tierallergene als fremd erkannt und folglich bekämpft werden. Wir leben heute auch in viel besser isolierten Häusern, was die Lebensbedingungen für Hausstaubmilben und Schimmelpilze verbessert und so die Belastung erhöht. Der Klimawandel und die Schadstoffbelastung in der Luft lassen Pflanzen früher und länger blühen, und Pollen wirken aggressiver auf die Atemwege.

Gibt es Menschen, die besonders anfällig sind für Allergien?

Wie bereits in Frage 1 erwähnt, sind dies Menschen mit einer genetischen Veranlagung, einer so genannten atopischen Veranlagung für allergische Erkrankungen.

Wo steht man mit der Forschung in der Bekämpfung von Allergien – gibt es etwa Hoffnung auf dauerhafte Heilung?

Atemwegsallergien sowie auch Insektengiftallergien können mit einer allergenspezifischen Immuntherapie ursächlich behandelt werden. Leider ist das heute bei Nahrungsmittelallergien noch nicht möglich. Es wird aber in verschiedenen Bereichen intensiv geforscht, um einerseits Allergien vorzubeugen und andererseits Allergien effektiv behandeln zu können. In beiden Forschungsgebieten gibt es laufend neue Erkenntnisse. Bis aber aus Forschungsresultaten wirksame Medikamente entwickelt sind oder Empfehlungen für die Allergieprävention abgeleitet werden können, dauert es jeweils sehr lange.

 

ÜBER DIE HAUSSTAUBMILBEN-ALLERGIE

Weit verbreitet ist die Hausstaubmilbenallergie. Mit wem haben wir es zu tun?

Etwa 5 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben eine Hausstaubmilbenallergie. Die Hausstaubmilben sind kleine Spinnentiere, welche nur mit dem Mikroskop für den Menschen sichtbar sind. Allergen ist vor allem der Kot der Milben.

Ihr Lieblingsort sind unsere Betten. Wohl nicht aus Nächstenliebe. Weshalb also?

Hausstaubmilben mögen es warm und feucht. In der Nacht bietet unser Bett somit die besten Lebensbedingungen für die kleinen Mitbewohner. Ausserdem ernähren Sie sich von unseren Hautschuppen. Wir verlieren davon ca. 1-2 Gramm pro Tag, einen Teil davon auch in der Nacht.

Gibt es auch milbenfreie Zonen?

Aufgrund der geringeren Luftfeuchtigkeit, weniger warmen Temperaturen und einem veränderten Luftdruck in höheren Lagen, gibt es ab ca. 1200 m.ü.M. nur noch wenige Milben. Sie vermehren sich dort auch viel langsamer. Ferienorte im Gebirge eignen sich deshalb besonders gut für Betroffene.

Was bei den Milben löst die Allergie aus?

Die Kotbällchen enthalten am meisten Allergene und sind deshalb auch hauptsächlich für die Beschwerden verantwortlich.

Welches sind die Symptome?

Durch die eingeatmete Luft oder durch Hautkontakt kommen wir mit den Milbenallergenen in Berührung. Meistens äussert sich das mit einem chronischen Schnupfen mit eher wässrigem Sekret, verstopfter Nase vor allem im Winter. Manchmal kommen zusätzlich Husten sowie kurze Phasen mit Atemnot dazu, vor allem beim Einatmen von kalter Luft oder bei sportlicher Betätigung. Bei Personen mit einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) kann es zu einer Verschlechterung des Hautzustandes kommen.

Haben Sie Tipps, wie man sich vor den kleinen ungebetenen Gästen schützen kann?

Milbendichte Überzüge über Matratze, Kissen und Duvet sind der Grundpfeiler der Therapie. Wöchentliches Waschen der Bettbezüge bei 60°C vermindert die Milbenkonzentration ebenfalls. In den Wohnräumen sollte ausserdem die Luftfeuchtigkeit kontrolliert werden. Sie sollte nicht mehr als 50 % sein. Die Temperatur in der Wohnung sollte nicht über 21°C sein, im Schlafzimmer auch etwas kühler.

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Unsere V-ZUG Waschmaschinen sind mit einem Milbenstopp-Programm ausgestattet. Was braucht es, damit die Allergie auslösenden Rückständen aus den Textilien verschwinden?

Bei 60°C sterben die Hausstaubmilben ab, durch den Waschvorgang werden die allergenen Partikel ausgewaschen. Vor allem die Bettwäsche sollte deshalb wöchentlich gewechselt und bei entsprechender Temperatur gewaschen werden.

 

2013_MilbenstoppWie wir lesen sind die Ausscheidungen von Hausstaubmilben ein Auslöser von Allergien und Atemwegsproblemen. V-ZUG hat deshalb eine Weltneuheit entwickelt, die Textilien zu 100% von Milben befreit. Das Programm “Milbenstopp” kann zu allen Waschprogrammen mit einer Temperatur von 60°C oder höher als Zusatzprogramm gewählt werden.

Erfahren Sie mehr zum Programm “Milbenstopp”

 

ÜBER TIER-ALLERGIEN

Haustiere sind im Gegensatz zu Milben beliebte Mitbewohner. Welches sind hier die Allergieauslöser?

Bei Katzen, Hunden und Nagetieren sind die Allergene im Speichel, in den Hautzellen und im Urin zu finden. Das Problem sind also nicht die Haare an sich, wie man fälschlicherweise oft sagt, sondern der Speichel, der beim Lecken auf dem Fell verteilt wird.

Welches sind die Symptome?

Die Beschwerden sind ähnlich wie bei der Hausstaubmilbenallergie: juckende, gerötete Augen, chronischer Schnupfen mit laufender Nase, verstopfte und juckende Nase und manchmal auch ein chronischer Husten.

Wie kann man sich davor schützen?

Der Kontakt mit den Tieren, welche die Allergie auslösen muss gemieden werden. Wenn man selber ein Haustier hat, auf das man reagiert, können verschiedene Massnahmen helfen, die Beschwerden zu lindern. Z.B. Haustierhaltung ausserhalb der Wohnung, das Tier nicht ins Schlafzimmer lassen, Hände nach jedem Kontakt mit dem Tier waschen. Wenn dies alles nichts nützt, ist es häufig notwendig, dass das Tier wegegeben wird.

Auf Welche Tiere reagieren Betroffene am häufigsten?

Katzen und Hunde sind die häufigsten Auslöser. Aber auch Pferde und Nagetiere können Allergien verursachen.

 

ÜBER HAUT-ALLERGIEN

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Aus ökologischer Sicht sind tiefe Waschtemperaturen begrüssenswert. Was bedeuten sie für Allergiker?

Für Menschen mit Allergien sind tiefe Waschtemperaturen nicht immer geeignet. So sollte z.B. Bettwäsche eines Hausstaubmilbenallergikers bei 60°C gewaschen werden, um die Milben abzutöten.

Wie steht es um die Verträglichkeit bei den Waschmitteln?

Vor allem Duftstoffe, Enzyme, Konservierungs- und Farbstoffe in Waschmitteln können bei Personen mit empfindlicher Haut Juckreiz und Hautausschläge auslösen. Wir empfehlen diesen Personen, ein gut verträgliches Waschmittel ohne für sie problematischen Stoffe zu verwenden.

Gibt  aha! Allergiezentrum Schweiz Empfehlungen hinsichtlich Waschmittel ab – beispielsweise ob mit Pulver oder flüssig?

Dazu geben wir keine Empfehlung ab. Die korrekte Dosierung ist aber wichtig zu beachten.

Gibt es allenfalls Waschmittel, die besonders verträglich sind und wann macht deren Verwendung Sinn?

Waschmittel ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe sind besonders gut verträglich. Sobald jemand den Verdacht hat oder ein Allergietest bestätigt, dass bestimmte Inhaltststoffe  Auslöser von Beschwerden sind, ist eine Umstellung des Waschmittels nötig.

Was löst Neurodermitis aus?

Die atopische Dermatitis (Neurodermitis) ist eine chronische Hauterkrankung. Mitverantwortlich dafür ist wie bei den Allergien eine genetische Veranlagung. Die Auslöser für Ekzemschübe können sehr vielfältig sein, z.B. Allergien, Kontakt zu Wachmitteln oder Kosmetika aber auch Hitze oder psychische Belastung.

Welches sind die Symptome?

Typischerweise ist die Haut bei einer atopischen Dermatitis sehr trocken. Je nach Schweregrad ist die Haut auch gerötet und juckt, schuppt sich  oder weist nässende Hautstellen auf.

Haben Sie Tipps, wie man sich davor schützen kann?

Vor der Erkrankung an sich kann man sich nicht schützen. Wenn man aber die Auslöser eines Schubes kennt, kann man versuchen, diese möglichst zu meiden. Man kann z.B. gut verträgliche Hautpflegeprodukte einsetzen, ein gut verträgliches Waschmittel verwendenverwendetdie Haut täglich eincremen und Allergieauslöser meiden.

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Neurodermitis tritt vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auf. Welche Alltagsmassnahmen empfehlen Sie?

Die wichtigste Massnahme ist die täglich Hautpflege. Die fehlende Feuchtigkeit muss der Haut mit Salben und Cremes zurückgegeben werden. Zusätzlich hilft auch tägliches Duschen oder Baden, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Gegen den Juckreiz können juckreizlindernde Massnahmen helfen.

Tägliches duschen gehört zum hiesigen Lifestyle, auch bei Kindern. Zu oft für die Haut?

Dies können wir so allgemein nicht beantworten. Bei Kindern mit atopischer Dermatitis wird aber ein tägliches kurzes Bad empfohlen, um abgestorbene Hautschuppen und Salbenrückstände zu entfernen und die Haut zu reinigen. Die Temperatur sollte aber nicht zu hoch sein, um ein Austrocknen der Haut zu verhindern. Nach jeder Dusche oder nach jedem Bad sollte die Haut dann wieder gut mit Cremen oder Salben gepflegt werden.

 

Programm Babywäsche für Waschmaschine und Wäschetrockner

Programm Babywäsche für Waschmaschine und Wäschetrockner   
Bei diesem Programm wird die Wäsche besonders intensiv gespült, was zur Schonung empfindlicher Babyhaut beiträgt. Es gibt das Programm auch für die Wäschetrockner. Durch eine ausgedehnte Nachtrockenphase wird die Wäsche speziell hygienisch getrocknet. Mikrobiologische Untersuchungen durch das Labor Veritas bestätigen die Wirksamkeit des Programms Babywäsche.

 

Programm Hautschutz mit optimiertem Spülverfahren

Programm Hautschutz mit optimiertem Spülverfahren
Die Adora Waschmaschinen verfügen über das Programm  Hautschutz – speziell für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut: Ein optimiertes Spülverfahren sorgt dafür, dass keine  Waschmittelrückstände in der Wäsche zurück bleiben.

 

Schontrommel Waschmaschine blog vzug

V-ZUG Schontrommel
Bei der V-ZUG Schontrommel ist der Name auch für Allergikerinnen und Allergiker Programm. Ihre Oberflächenstruktur verfügt über fast 14’000 speziell geformte Löcher, was die Wäsche optimal durchflutet, schont und von Rückständen befreit. Praktische Versuche im Schweizer Textilprüfinstitut TESTEX haben ergeben, dass die V-ZUG Schontrommel erwiesenermassen ein Höchstmass an Schonung bietet.

 

Das Programm Gerätehygiene beseitigt Keime
Gerätehygiene blog vzugSchnelle Programme mit tiefen Temperaturen liegen im Trend und sind aus ökologischer Sicht zu begrüssen. Doch leider hat diese Entwicklung eine Kehrseite. Wegen den tiefen Temperaturen können sich mit der Zeit in der Waschmaschine Keime und unangenehme Gerüche entwickeln. Damit das nicht passiert, hat V-ZUG die Hygieneempfehlung entwickelt. Das Gerät macht Sie darauf aufmerksam, dass schon länger kein Programm mit mindestens 60°C mehr gewählt wurde. Sie können dann entscheiden, ob die Waschmaschine ein Programm mit mindestens 60°C oder das Programm Gerätehygiene starten soll, das mit heissem Dampf besonders gründlich reinigt.

 

ÜBER POLLEN-ALLERGIEN

Pollenallergie blog vzug

Welches sind die Ursachen von Pollenallergien?

Auch hier ist die genetische Veranlagung der Ursprung der Krankheit. Wenn man dem entsprechenden Auslöser ausgesetzt ist, kann es zu Beschwerden kommen.

Welches sind die Symptome?

Die Beschwerden sind ähnlich wie bei der Hausstaubmilbenallergie: juckende, gerötete Augen, chronischer Schnupfen mit laufender Nase, verstopfte und juckende Nase und manchmal auch ein chronischer Husten. Manchmal kommen ein allgemeines Krankheitsgefühl und Müdigkeit hinzu.

Ihre Tipps zum Schutz vor Pollen?

Sportliche Aktivitäten in die Turnhalle, ins Fitnesstudio oder ins Hallenbad verlegen, draussen Sonnenbrille und evtl. Kopfbedeckung tragen. Abends die Haare waschen und die Kleider ausserhalb des Schlafzimmers ausziehen. Pollengitter an den Fenstern verhindern, dass grosse Mengen Pollen in die Wohnung gelangen. Und in einem Haus mit kontrollierter Lüftung möglichst wenig zusätzlich lüften.

Wäschetrockner vzug blog

Wäschetrockner sind für Pollenallergiker unverzichtbar, weil Wäsche, die draussen an der frischen Luft getrocknet wird, mit Pollen übersäht ist. Vor allem bei Bettwäsche wirkt sich das für die Betroffenen verheerend aus.

 

Wann kann sich eine Pollenallergie zum allergischen Asthma entwickeln?

Bei der Pollenallergie reagieren die oberen Atemwege (Nase, Rachenraum, Augen). Wird die Pollenallergie über längere Zeit ungenügend behandelt, kann es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommen. Die Beschwerden wechseln dann von den oberen zu den unteren Atemwegen (Lunge).

Werden die Pollen während des Waschens vollständig eliminiert oder gilt es besondere Vorkehrungen zu treffen?

Die Pollen werden beim Waschen grundsätzlich eliminiert. Evtl. hat die Waschleistung der Maschine noch einen Einfluss.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Pollen und Luftschadstoffen?

Ja, Luftschadstoffe können Pollen verändern und aggressiver für den Menschen machen. Ausserdem können Luftschadstoffe die Atemwege reizen, so dass Pollen leichter eindringen und Beschwerden verursachen können.

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Gibt es auch Pollenallergien im Winter?

Es gibt eine Unterart der Erlen (Alnus spaethii), welche bereits während der Weihnachtszeit blüht, wenn die Wetterbedingungen passend sind. Somit können bereits zu dieser Zeit Beschwerden auftreten. Im Januar kann es an windgeschützten Plätzen mit viel Sonneneinstrahlung auch bereits zum Blühbeginn der Hasel kommen.

In welchem Zeitraum haben Pollen Hochkonjunktur, und hat sich die Zeitspanne im Zuge des Klimawandels verändert?

Die Saison hat sich verlängert. Die Bäume, Gräser und Kräuter blühen heute früher und teilweise länger. Die Pollensaison dauert von ca. Mitte/Ende Januar bis Mitte September. Je nach Wetter kann sich das aber ändern.

 

ÜBER NAHRUNGSMITTEL-ALLERGIEN

Lebensmittelallergie blog vzug

Was ist der Unterschied zwischen Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelintoleranzen?

Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion auf ein Lebensmittel bzw gewisse Betandteile darin. Wie bei den Atemwegsallergien auf Pollen, Hausstaubmilben oder Tiere werden Antikörper gebildet und es wird im Körper Histamin ausgeschüttet, was die Symptome auslöst.
Bei einer Nahrungsmittelintoleranz hat der Körper die Fähigkeit teilweise oder ganz verloren, einen Nahrungsmittelbestandteil zu verdauen, z.B. Laktose (Milchzucker).

Zwei aktuell grosse Themen, begleitet von grosser Produktevielfalt, sind die Laktose- und die Glutenintoleranz. Was halten Sie davon?

Für Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) ist die momentane Entwicklung der Produktevielfalt ein Gewinn. Sie haben mehr Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung und können bei grossen Detailhändlern Spezialprodukte einkaufen. Noch vor einigen Jahren waren die Spezialprodukte nur in einzelnen kleinen Läden verfügbar. Es hat sich zusätzlich aber auch ein Trend entwickelt, dass sich gesunde Menschen speziell ernähren und Laktose oder Gluten aus ihrer Ernährung streichen. Bei gesunden Menschen ist dies aber nicht nötig. Für sie bringt der Konsum von laktose- oder glutenfreien Produkten aus medizinischer Sicht keinen Vorteil.

Kann die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln durch bestimmte Zubereitungsarten, wie besonders langes oder heisses Kochen, verbessert werden?

Bei Allergien kann kochen oder backen die Verträglichkeit verbessern. Dies ist vor allem bei gewissen Früchten und teilweise auch Gemüse, vor allem bei pollenassoziierten Kreuzallergien der Fall (z.B. Apfel, weiteres Kern- und Steinobst, Sellerie, Karotte). Auch Milch- und Eiallergene werden durch Koch- und Backprozesse verändert. Ob man erhitzte Lebensmittel essen darf, muss aber in jedem Fall mit dem behandelnden Allergologen abgesprochen werden. Grundsätzlich muss bei einer Nahrungsmittelallergie das auslösende Lebensmittel gemieden werden. Gluten und Laktose werden hingegen durch Hitzeeinwirkung nicht verändert.

Bei Neugeborenen und Kleinkindern stehen als Auslöser für Neurodermitis Nahrungsmittel im Vordergrund. Worauf ist diesbezüglich besonders zu achten?

Nahrungsmittel sind bei etwa einem Drittel der Kinder verantwortlich für Neurodermitis-Schübe. Man muss also in jedem Fall auch nach anderen Auslösern suchen, wie z.B. Reizung der Haut durch Kleidung, Duschmittel, psychischer Stress, Klima und Temperatur. Reagiert ein Kind nicht auf Nahrungsmittel, muss nichts Spezielles beachtet werden. Besteht der Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie, empfehlen wir eine Abklärung beim Allergologen.

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